Portugal-Urlaub: andere Sitten und Gebräuche

Sommerzeit gleich Reisezeit – soll es nach Portugal gehen, finden sich zahlreiche historische Dörfer sowie alte Grenzbefestigungen, die noch aus dem 11- bis 13 Jahrhundert stammen und die traditionsreiche Geschichte Portugals beschreiben. Ein Urlaub in Portugal hat in dieser Hinsicht sehr viel zu bieten, da es generell eine reiche historische Vergangenheit hat. Besonders Alentejo, eine Region in Portugal, die ein Gebiet von knapp 27.000 Quadratkilometer ausmacht, ist geprägt von alten und teilweise unbekannten Kulturen, die ihre Spuren hinterlassen haben. Mosaike, antike Foren und Zisternen aber eben auch megalithische Monumente lassen hier auf alte Götterverehrungen schließen.
Zwar liegt Portugal in Europa, ist aber dennoch eine fremde Kultur und hat so andere Verhaltensregeln, als die in Deutschland üblichen. Wer in dieses Land reist, sollte sich dementsprechend vorher belesen und demnach verhalten. Nicht alles was hierzulande erlaubt und schick ist, muss auch in Portugal gelten. Beispielsweise sind die Frauen dort sehr konservativ erzogen und verhalten sich dementsprechend. Mit lockerer und freizügiger Kleidung kann man dort also schnell Anstoß erregen. Aber nicht nur die Frauen sollten sich ihrer Kleidung bewusst sein, auch die Männer sollten daran denken, dass der Besuch religiöser Denkmäler nicht in kurzen Hosen oder gar Badesachen zu erfolgen hat. Dies wirkt äußerst respektlos. Wer dagegen den Portugiesen seinen Respekt zollen will, unterhält sich mit diesen in ihrer Landessprache. Dabei muss man sich nicht schämen, wenn das Vokabular noch stark eingeschränkt ist, da jeder Versuch bereits mit Wohlwollen hingenommen wird.
Was den Deutschen wohl am schwersten fallen wird aber in Portugal Gang und Gäbe ist, ist die körperliche Berührung bei der Begrüßung. So entspannen sich die Portugiesen und akzeptieren ihr Gegenüber schneller.
Doch nicht nur in Portugal herrschen andere Sitten. Generell sollte jeder, der sich auf Reisen begibt, vorher gründlich über sein Reiseziel informieren, denn Unwissen schützt vor Strafe nicht.

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